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Die drei Unschuldigen

Die erst im August stattfindende Internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom wirft in Ergolding schon ihre Schatten voraus.
Zu diesem Großereignis, zu dem Ministrantengruppen aus ganz Europa erwartet werden, macht sich auch eine Gruppe aus Ergolding auf.
Bereits im Herbst des letzten Jahres trafen sich die Wallfahrer und besprachen, was man im Vorfeld unternehmen könnte, um sich schon etwas näher kennenzulernen und auch um die Reisekosten für den einzelnen Ministranten etwas zu verringern.
Und schon war sie geboren, die Idee des Theaterspielens. Man war sich einig:

Ein abendfüllender Drei-Akter sollte zur Aufführung kommen. Mit dem Lustspiel „Die drei Unschuldigen“ von Walter Pfaus war bald ein Stück gefunden, das einen unterhaltsamen, lustigen Theaterabend verspricht.

Seit einigen Wochen treffen sich nun die Ministranten und Ministrantinnen mehrmals pro Woche, um unter der erfahrenen Anleitung von Diakon Richard Erber, zu proben und das Stück auf die Bühne zu bringen.

Das Lustspiel entführt die Besucher in das Haus von Simon, der nach seiner Scheidung mehr schlecht als recht alleine lebt. Doch plötzlich wird aus seiner Wohnung eine Wohngemeinschaft: Sein Freund Dieter sucht Zuflucht bei ihm und Freund Franz wird von seiner Frau vor die Tür gesetzt und zieht auch noch in den Männerhaushalt ein.

Das Publikum darf gespannt sein, wie es in dem Männerhaushalt zugeht und wie die nach und nach auftauchenden Damen das Geschehen durcheinanderwirbeln.

Wo gehobelt wird da fallen Späne

Vergangenes Wochenende brachte die Ergoldinger Theaterjugend Toni Lauerers Dreiakter „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“ auf die Bühne.

Das kurzweilige Stück  strapazierte die Lachmuskeln der Besucher und sorgte für einen äußerst vergnüglichen Abend. Das Publikum honorierte die schauspielerische Leistung mit langanhaltendem Applaus.

Das begeisterte Publikum durfte zu Gast sein bei der Familie des Schreinermeisters Ludwig Schreiner (Patrick Deller), der mächtig stolz ist auf seine Tochter Eva (Rebecca Gahlmann). Er hat sie extra zum Studieren geschickt, damit sie einen passenden Schwiegersohn erobert. Ein Doktor, Jurist oder Unternehmer sollte es schon sein.

Doch Eva liebt einen „normalen“ Burschen, den Hansi (Toni Pritscher). So heckt Eva einen Plan aus, um den Herrn Papa von seinen Vorstellungen abzubringen. Ihre Mutter (Andrea Wallner) und ihr Bruder (Florian Richling) sind natürlich eingeweiht. Franz (Lukas Hauner), ein Freund von Eva liefert als Schauspieler prompt drei potentielle Schwiegersöhne ab, wie sie sich Ludwig nun überhaupt nicht vorgestellt hat. Sogar die betagte Tante Erna (Melanie Gallner) gerät angesichts der vielen seltsamen Herren in Wallung. Auch die eingebildete Nachbarin Franziska (Christina Reitmeier) sorgt immer wieder für Aufheiterung. In dem ganzen Tumult um die seltsamen Schwiegersöhne kommt Sohn Andi auch noch mit einer eigenen Zukunftsplanung daher und stellt seine Freundin Petra (Lena Riederer) den Eltern vor.

Der Paul in der Krise

Vergangenes Wochenende brachte die Ergoldinger Theaterjugend Toni Lauerers Dreiakter „Der Paul in der Krise“ auf die Bühne.

Das kurzweilige Stück  strapazierte die Lachmuskeln der Besucher und sorgte für einen äußerst vergnüglichen Abend. Das Publikum honorierte das mit langanhaltendem Applaus.

Das Publikum durfte miterleben in welcher Krise besagter Paul steckte und wie er diese wieder überwand:

Paul (Florian Richling) hat auf dem Feuerwehrfest einen über den  Durst getrunken und seine Gattin Martha (Christina Reitmaier) schwer beleidigt. Außerdem hat er in seiner bierseligen Laune auch noch die hübsche Claudia (Rebecca Gahlmann) für vier Wochen zu einem Praktikum auf seinen Hof eingeladen.

Am nächsten Tag hat Paul  Kopfschmerzen und kann sich nicht mehr so recht erinnern. Martha dafür umso mehr und hüllt sich deshalb in beleidigtes Schweigen. Langsam wird  Paul klar, dass er sich in einer echten Krise befindet.  Die Versöhnung gestaltet sich extrem schwierig,  da sowohl Pauls Freund Alois (Lukas Hauner) als auch Marthas Freundin  Moni (Alina Fröhler) Einfluss auf das Ehepaar nehmen und jedem der Streithähne  raten, bloß nicht nachzugeben. Martha versucht nun den uncharmanten Paul eifersüchtig zu machen.

Dabei versprechen die frisch eingetroffenen Feriengäste Margot und Rüdiger Meierlein (Anna Klinkenberg und Sebastian Pritscher) ihre Hilfe. Die nette Praktikantin zieht indes immer mehr die Aufmerksamkeit von Marthas Neffen Hansi (Toni Pritscher) auf sich und reißt auch den scheinbar schwerhörigen Opa (Patrick Deller) aus seiner Kreuzworträtsel-Welt.

Wenn der Opa nicht gerade damit beschäftigt ist, schlitzohrig das Chaos auf dem Bauernhof zu verfolgen und zu kommentieren, liefert er sich auch gerne mit dem gutmütigen Postboten  (Johannes Tauber) ein Wortgefecht.

Der aufregende Weg aus der Ehekrise  zum Happy-End war gespickt mit viel Situationskomik und so zeigte sich das Premierenpublikum begeistert von der diesjährigen Theateraufführung. In den Pausen sorgten die VdPJ-Mitglieder in hervorragender Weise für das leibliche Wohl und verwöhnten das Publikum.

Sei Doch Ned So Dumm

„Vorhang auf“ für ein neues Theaterstück hieß es vergangenes Wochenende für die  Theatergruppe der Pfarrei Mariä Heimsuchung. Bereits zum 4. Mal wagten sich die jungen Theaterbegeisterten auf die „Bretter, die die Welt bedeuten“ und bereiteten so der immer größer werdenden Schar der Theateranhänger eine große Freude.

Sowohl die Premiere als auch die Vorstellung am Sonntag waren restlos ausverkauft.

Das Publikum war gespannt gekommen um das Lustspiel „Sei doch ned so dumm“  von Ulla Kling, zu sehen. Das Stück bot viele herzerfrischende Szenen zum Lachen, auch oder vielleicht gerade, weil viele Szenen geradezu aus dem wirklichen Leben gegriffen schienen.

„Sei doch ned so dumm, Opa“ muss sich Opa Zangerl (Patrick Deller) ständig von seinen Familienmitgliedern anhören, die ihn mit diesen Worten gerne zu einem Umzug ins Altersheim überreden wollen.

Tochter Gerda (Katharina Hauner), die Söhne Ludwig und Hans (Florian Richling und Sebastian Pritscher) sowie die Schwiegertochter Lydia (Anna Klinkenberg) sind nämlich der Meinung, dass der Opa nicht mehr in der Lage ist, sich und das kleine Häuschen alleine zu versorgen. Doch da haben sie die Rechnung ohne den schlitzohrigen, zum Altersstarrsinn neigenden Opa gemacht: Ein Rückzug ins Altersheim kommt für ihn nicht in Frage.

Notgedrungen entschließen sich die Kinder, dann zumindest eine Haushälterin anzustellen, die den Opa versorgt. Auf ein Inserat hin stellen sich schon bald mehrere Bewerberinnen vor: die kurvenreiche Lilo (Alina Fröhler), die zwar haushaltstechnisch ein Reinfall wäre, aber aufgrund ihrer körperlichen Vorzüge dem Opa am liebsten wäre; die kinder – und vor allem wortreiche Fatima(Melanie Gallner), deren geballter Persönlichkeit Opa Zangerl nicht mehr gewachsen ist und Irma Kragler(Christina Reitmaier), eine resolute Person, die aber das Herz auf dem rechten Fleck hat.

Zunächst einmal macht die Frau Kragler das Rennen um die Stelle als Haushälterin und lässt dem Opa keine Chance ihrer Fürsorge zu entkommen. Was teils als erbitterter, teils als liebevoll ausgetragener Machtkampf zwischen den beiden beginnt, endet nach einigen Turbulenzen, die sogar das Eingreifen eines „Mediziners“ (Johannes Tauber) erfordern, in einem „Happy End“.

Der Theaterabend war angefüllt mit herzhaftem Lachen,  das Publikum spendete eifrig Applaus und man war sich einig, dass die neu entstandene „Theatertradition“ in Ergolding unbedingt weitergeführt werden muss.

Die Akteure auf der Bühne wurden von einer aktiven „Catering-Gruppe“ unterstützt, die das Publikum in den Pausen mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnten. Musikalisch wurde das Publikum ebenfalls verwöhnt und zwar von einer kleinen Gruppe von VdPJ-Mitgliedern, die unter der Leitung von Sigi Obermeier eignes für die Theaterabende ein bayrisches Repertoire einstudiert hatten.

Erben ist gar nicht so leicht

Vergangenes Wochenende war es wieder soweit: Die Theaterjugend der Pfarrei Mariä Heimsuchung wagte sich auf „die Bretter, die die Welt bedeuten“. Zur Aufführung kam die Komödie „Erben ist gar nicht so leicht“ von Marianne Santl und die jungen Akteure konnten wieder einmal ihr schauspielerisches Talent beweisen.

In dem Stück geht es um die Turbulenzen, die ein eigentlich gut gemeintes Testament so auslösen kann: Der verstorbene Onkel Leopold hat darin nämlich festgelegt, dass der Flori (Florian Richling) den Hof nur erben soll, wenn er binnen Jahresfrist verheiratet ist. Doch das ist leichter gesagt als getan, noch dazu, wo der potentielle Erbe nur „aus Liebe“ heiraten will. So kommt das Fristende immer näher und es ist noch keine zukünftige Bäuerin in Sicht. Das liegt neben dem Flori auch dem Knecht Wastl (Patrick Deller) und der Magd Zenzi (Judith Richling) im Magen. Doch dem Flori wird von vielen Seiten Hilfe angeboten: Der knausrige Nachbar, der Weber Gust (Sebastian Pritscher), wittert Morgenluft und hofft in dieser verzwickten Lage seine  Tochter Rosl (Katharina Hauner) unter die Haube bringen zu können.

Diese Rosl, a bisserl naiv und mit einem kleinen Sprachfehler ausgestattet, wäre nur zu gerne bereit, dem Flori aus der Patsche zu helfen. Aber auch Floris Freund Wolfi (Johannes Tauber), den so schnell nichts aus der Ruhe bringen kann, hat da noch eine passende Kandidatin zur Hand: seine gechillte Freundin Jessy (Rebecca Gahlmann). Auch der Notar (Lukas Hauner) will nicht nur das Testament vollstrecken, sondern bietet gleichzeitig seine Cousine Mathilde (Anna Klinkenberg) als mögliche Retterin des Erbes an. Doch alle diese Damen interessieren den Flori nicht; er hat nach dem Schützenball nur noch Interesse an einer, der geheimnisvollen Sieglinde (Alina Fröhler), die genauso schnell wieder verschwunden ist, wie sie aufgetaucht ist.

Wie die Geschichte ausgeht, das durfte das Publikum an drei nahezu ausverkauften Vorstellungen am vergangenen Wochenende miterleben. Das Theaterpublikum amüsierte sich prächtig über die hervorragend besetzten Charaktere und die Situationskomik des Stücks und spendete eifrig Applaus  für die jungen Schauspieler, denen man die Freude am Theaterspielen förmlich ansehen konnte.

Die Akteure auf der Bühne wurden von einer aktiven „Catering-Gruppe“ unterstützt, die das Publikum in den Pausen mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnten. 

Immer dieser Zirkus

Vergangenes Wochenende hatte das lange Warten endlich ein Ende und die Theaterjugend der Pfarrei Mariä Heimsuchung brachte mit „Immer dieser Zirkus“ von Wolfgang Bräutigam wieder ein humorvolles Stück auf die Bühne. „Super Stück – super lustiger Abend – tolle Leistung“, hörte man das Publikum beim Verlassen des Saales loben. Und das zu Recht, die Schauspieler der Truppe hatten wirklich einen vergnüglichen Theaterabend geboten.

Die turbulente Geschichte entführte die Zuschauer in eine kleine fiktive Gemeinde, in der so einiges drunter und drüber geht:

Der erste Bürgermeister Franz Goldmann (Florian Richling) „regiert“ recht selbstherrlich und auf seinen Vorteil bedacht über die Gemeinde. Unterstützt wird er dabei von seinem Amtskollegen, dem zweiten Bürgermeister Josef Sorge (Johannes Tauber). So haben es die Politiker derzeit auf das Grundstück der Witwe Anna Meier (Alina Fröhler) abgesehen.

Dagegen werden unliebsame Anträge, wie den von einem Zirkus, auf Überlassung eines Grundstücks für ein Winterquartier, einfach ignoriert.

Diese Art der Amtsführung ist vielen ein Dorn im Auge. Und so halten alle zusammen, um den Bürgermeistern mit allerlei Tricks und Zaubereien eine Lektion zu erteilen.

Da sind nicht nur die Frau des Bürgermeisters (Rebecca Gahlmann) und sein Sohn Klaus (Alexander Stanko) dabei, sondern auch die Opposition-Politikerin Corinna (Anna Klinkenberg) mischt sich kräftig in das geschmiedete Komplott mit ein. Sogar vom Rathauspersonal, der Vorzimmerdame Silke (Katharina Hauner) und der Putzfrau Frau Säuberlich (Judith Richling) kommt Unterstützung.

Für reichlich Verwirrung sorgt dann Samira (Christina Reitmaier), die Direktorin des Zirkus Shubandar, die sich für die Nichtbearbeitung ihres Antrages auf ihre ganz besondere „zauberhafte“ Art und Weise rächt.

Während diese Turbulenzen den Bauhofarbeiter Albert (Michael Bruckmoser) völlig kalt lassen, weil er nur Augen für seine „Betriebsliebe“ Silke hat, macht der plötzlich auftauchende Herr Amtmann von der Dienstaufsichtsbehörde (Sebastian Pritscher) das Chaos perfekt.

Durch diverse „Verwünschungen“ und sogar a bisserl „Voodoo-Zauber“ werden die Politiker ganz schön unter Druck gesetzt.

Wie sich die beiden aus der Affäre ziehen und wie es auch sonst zu einem „Happy End“ kommt, konnten die Zuschauer am vergangenen Wochenende an drei ausverkauften Vorstellungen miterleben. Das Theaterpublikum amüsierte sich prächtig über die hervorragend besetzten Charaktere und die Situationskomik des Stücks und spendete eifrig Applaus  für die jungen Schauspieler.

Die Akteure auf der Bühne wurden von einer aktiven „Catering-Gruppe“ unterstützt, die das Publikum in den Pausen mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnten. In den Pausen sorgte ein junges Blasmusikensemble um Sigi Obermeier für Unterhaltung.

Die fidele Kurklinik

Vergangenes Wochenende war es wieder einmal so weit: Nach einer intensives Probenzeit unter der bewährten Regie von Hilde Richling und Maria Hauner brachte die Theaterjugend der Pfarrei Mariä Heimsuchung mit „Die fidele Kurklinik“ von Beate Irmisch wieder ein humorvolles Stück auf die Bühne.

Mit dem Stück entführten sie Spieler ihr Publikum in die Klinik Frohsinn, in der es recht turbulent und unterhaltsam zugeht:

Opa Tell (Patrick Deller) wird nach einem Oberschenkelhalsbruch dort eingeliefert, würde aber am liebsten gleich wieder heimfahren. Aber gegen den Willen seiner resoluten Schwiegertochter Martha (Anna Klinkenberg) ist er zunächst einmal machtlos. Diese würde ihn am liebsten gleich nach der Reha ins Altenheim abschieben und auch gleich ein für sie günstiges Testament vom Schwiegervater erschleichen. Von seinem Sohn Hansi (Johannes Tauber) kann der Opa auch nicht viel Hilfe erwarten, steht der doch ziemlich unter dem Pantoffel seiner Frau.

Dr. med. Hans Wurst (Florian Richling), der behandelnde Arzt, Schwester Mia (Sophie Pritscher) und auch Masseur Heinz Kroschke (Alexander Stanko) sind bemüht, den Aufenthalt für Opa Tell so angenehm wie möglich zu machen. Und nach und nach lernt er auch noch andere Kurgäste und Akteure kennen. Da ist zum einen die „heimliche Chefin“ der Klinik, die Putzfrau Olga (Katharina Hauner), die später Opas Leben noch gehörig durcheinanderbringen wird und zum anderen Gustav Schneck (Sebastian Pritscher), der „Frauenrundumbetreuer“ der Klinik. Dieser legt ein erstaunliches Verführungstalent an den Tag. Die nicht mehr ganz so jungen Patientinnen Elvira Schatz (Judith Richling) und Klara Huhn (Alina Fröhler) erliegen beide seinem Charme. Da gibt es so manche Eifersüchteleien zwischen den beiden Rivalinnen; richtig spannend wird es, als auch noch die Ehefrau Eusebia (Rebecca Gahlmann) des Möchtegerncasanovas erscheint und ihrem Gatten ein wenig auf die Finger schauen möchte.

Wie sich nach allerhand Turbulenzen für Opa Tell doch noch alles zum Guten wendet und es zu einem recht unverhofften „Happy End“ kommt, durften die Zuschauer am vergangenen Wochenende an drei ausverkauften Vorstellungen miterleben. Davon, dass es den Zuschauern gefallen hat, zeugten spontanes Lachen, Szenenapplaus während der Aufführung und ein langanhaltender herzlicher Applaus am Ende. Die Zuschauer waren sich einig darüber, dass sie in der Kurklinik Frohsinn an diesem Abend nach dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“, hervorragend behandelt worden waren.

Für das leiblich Wohl hat eine aktive „Catering-Gruppe“ gesorgt, die das Publikum in den Pausen mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnten. In den Pausen sorgte ein Blasmusikensemble um Sigi Obermeier für Unterhaltung.

Alles neu macht der Mai

„Alles neu, macht der Mai“ – das ist ein turbulentes und vergnügliches Theaterstück in drei Akten von Wolfgang Bräutigam. Mit diesem Stück feierte die Theaterjugend der Pfarrei Ergolding am vergangenen Wochenende Premiere und erntete dabei jede Menge Applaus vom Publikum.

Die Zuschauer wurden dabei ins Haus der Familie Bayer entführt, welches seit Jahren auf eine Renovierung wartet. Dieser Meinung ist zumindest die Frau des Hauses, Veronika Bayer (Judith Richling), die ihren Mann Michael (Johannes Tauber) deshalb ständig mit dem Wunsch nach Erneuerung in den Ohren liegt. Nachdem dieser jedoch nicht willig ist, sich selbst handwerklich zu betätigen, hat sich Veronika für die Handwerker-Sendung „Alles neu macht der Mai“ beworben und dafür auch noch eine Zusage bekommen. Auch alle anderen Familienmitglieder bemühen sich, die Renovierungsidee Wirklichkeit werden zu lassen: Tochter Sabine (Sophie Pritscher) holt ihre Freundin Katja Schön, eine Architektin (Anna Klinkenberg) mit ins Boot und Opa Karl (Florian Richling) beauftragt seinen Spezl Josef Schwarz (Michael Bruckmoser) mit Malerarbeiten. Auch die zwei engagierten Handwerker Ivan Ivanowitsch und Ali Gürüst (Sebastian Pritscher und Alexander Stanko) mischen bei den Renovierungsarbeiten kräftig mit und beeindrucken die Redakteurin der Handwerker-Sendung, Karin Licht (Rebecca Gahlmann), mit ihren Fähigkeiten. Der Oma Maria Bayer (Christina Reitmaier) steht der Sinn ebenfalls nach Verschönerung, ihr geht es dabei jedoch nicht so sehr um eine Hausrenovierung, sondern eher um eine Schönheitsoperation vor laufender Fernsehkamera. Und genau diese hat sie bei einem Preisausschreiben gewonnen. Dieser Preis soll durch die Fernsehredakteurin Olivia Handwerker (Katharina Hauner) übergeben werden.

Wie sich nun echte Handwerker mit Migrationshintergrund, Architekten, vermeintliche Schönheitschirurgen und eifrige Fernsehredakteurinnen auf der Bühne die Klinke in die Hand geben, sorgt für allerlei Verwirrung, aber auch für Vergnügen beim Publikum. Die elf Akteure verstanden es hervorragend die zum Teil sehr speziellen Charaktere darzustellen. Sowohl Schauspielleistung als auch die im Retro-Stil gestaltete Bühne begeisterten das Publikum und sorgten für so manchen Szenenapplaus.

Die Akteure auf der Bühne wurden von einer aktiven „Catering-Gruppe“ unterstützt, die das Publikum in den Pausen mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnten. In den Pausen sorgte ein Blasmusikensemble um Sigi Obermeier für Unterhaltung.

Urlaub auf Balkonien

„Urlaub auf Balkonien“ – das ist eine turbulente Verwechslungskomödie aus der Feder von Wolfgang Bräutigam. Mit diesem Stück feierte die Theaterjugend der Pfarrei Ergolding am vergangenen Wochenende, nach einer intensiven Probenarbeit unter der bewährten Regie von Hilde Richling und Maria Hauner, Premiere und erntete dabei jede Menge Applaus vom Publikum.

Ein Urlaub auf Balkonien klingt jetzt nicht sonderlich spannend. Anders geht es aber zu in der amüsanten Komödie, die das Publikum an den Urlaubsplanungen der Familie Schlicht teilnehmen lässt.

Das Ehepaar Schlicht (Judith und Florian Richling) freut sich auf den ersten gemeinsamen Urlaub nach 20 Jahren, hat aber ganz unterschiedliche Vorstellungen bezüglich des Urlaubsziels: Sie will in den Süden, er hat einen Haustausch-Urlaub mit dem Londoner Paar Ruby und Harry Miller (Katharina Hauner und Sebastian Pritscher) gebucht.

Auch die Kinder der Familie Schlicht, Theresa (Alina Fröhler) und Dominik (Alexander Stanko) freuen sich darauf, endlich eine „sturmfreie Bude“ für sich zu haben. Sie hat ihren Freund Michael (Johannes Tauber) eingeladen und auch der Sohn des Hauses bringt seinen Aufriss von der letzten Nacht, Jacqueline (Anna Klinkenberg), mit nach Hause.

Das Chaos perfekt machen dann die beiden Einbrecher Tina und Max (Christina Reitmaier und Michael Bruckmoser), die das vermeintlich leere Haus als Ausgangsbasis für ihren nächsten Einbruch nutzen wollen. Auch der hinzugerufenen Kommissarin Sandra Heinz (Rebecca Gahlmann) gelingt es nicht Ordnung ins Chaos zu bringen.

Da gab es dann so einige Verwechslungen, Frauen tauchten auf und verschwanden wieder, ein unheimliches Echo hallte durchs Haus und Beruhigungspillen ließen den schüchternen Michael zum coolen Erzengel mutieren. Wie dann Einbrecher zu Touristen und Polizisten, Urlauber zu Einbrechern, Einbrecher zu Familienmitgliedern oder gar die Kommissarin zur Diebin wurden, sorgte für allerlei Verwirrung, aber auch für Vergnügen beim Publikum.

Die elf Akteure verstanden es hervorragend, die zum Teil sehr speziellen Charaktere darzustellen und begeisterten so das Publikum, die das mit Lachsalven oder Szenenapplaus zum Ausdruck brachten. Großes Lob gab es auch für die neue Bühne, auf der es den jungen Spielern sichtlich Spaß machte, ihr schauspielerisches Talent zu zeigen. Die Akteure auf der Bühne wurden von einer aktiven „Catering-Gruppe“ unterstützt, die das Publikum in den Pausen mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnten. In den Pausen sorgte ein Blasmusikensemble um Sigi Obermeier für Unterhaltung.

Autor besucht Theatervorstellung

Auch in diesem Jahr hatte sich die Theatergruppe der Pfarrei Mariä Heimsuchung wieder für ein Stück aus der Feder von Wolfgang Bräutigam entschieden. „Urlaub auf Balkonien“ hieß die rasante Verwechslungskomödie, mit der die Schauspieler den zahlreichen Besuchern an sechs Vorstellungsterminen einen vergnüglichen Abend bescherten. Eine dieser Vorstellungen nutzte der Autor des Stücks, um der jungen Schauspieltruppe höchstpersönlich einen Besuch abzustatten.

Wolfgang Bräutigam kommt aus Grafenwöhr, wo er auch der Leiter der katholischen Theatergruppe ist. Er selbst hat inzwischen mehr als 20 Theaterstücke geschrieben, die er immer zuerst auf seiner heimischen Bühne inszeniert, bevor sie an die verschiedenen Verlage weitergegeben werden. Auch die Stücke „Immer dieser Zirkus“ oder „Alles neu macht der Mai“, die die Theaterjugend 2014 und 2016 auf die Bühne brachten, stammen aus der Feder dieses Autors.

Wie schon im letzten Jahr hatte sich Wolfgang Bräutigam sozusagen als Überraschungsgast unter die Zuschauer gemischt. Er wurde aber rasch erkannt, zum Schluss der Vorstellung von Maria Hauner und Hilde Richling herzlich begrüßt und zu den Schauspielern auf die Bühne gebeten. Florian Richling bedankte sich im Namen der Spieler bei dem Autor, dass er immer wieder neue Stücke hervorbringt, die gut beim Publikum ankommen und die es Spaß macht, auf die Bühne zu bringen. Der Autor konterte mit den Worten: „A Stückl is nur so guat, wia es gspuit werd“. Er nahm sich im Anschluss noch viel Zeit zum Austausch und auch für ein gemeinsames Erinnerungsfoto.

Be(t)reutes Wohnen

Wieder einmal hat sich die Theatergruppe Ergolding für ein Stück aus der Feder von Wolfgang Bräutigam entschieden und damit ins Schwarze getroffen. Nach einer intensiven Probenzeit unter der Regie von Hilde Richling und Maria Hauner durfte das zwölfköpfige Ensemble an zwei Novemberwochenenden das zehnte Theaterstück auf die Bühne bringen:

Die beiden Rentner Franz Krüger (Michael Bruckmoser) und Karlheinz Schmucker (Florian Richling) haben sich für ihren Ruhestand etwas besonders Schlaues ausgedacht. Sie mieten ein großes Haus als Alterssitz. Finanziert werden soll das Ganze, indem sie sich Mitbewohner(innen) suchen. Betreutes Wohnen haben sich die beiden gewünscht, dabei will der eine nur nichts mit der Hausarbeit zu tun haben und der andere möchte vor allem die Pflege für sich gesichert wissen. Als Mitbewohner finden sich dann die pensionierte Lehrerin Luise Schmidt-Heilmann (Christina Reitmaier) und die brave Hausfrau Agnes König (Alina Fröhler). Mit der weiteren Bewohnerin Emma Kaiser (Judith Richling) fangen sie sich auch noch deren hauswirtschaftsfreundlichen Ehemann Otto (Johannes Tauber) ein.

Aus dem schönen Plan wird aber bald ein „bereutes Wohnen“, denn bei der Auslosung der Hausarbeit scheinen die Herren vom Pech verfolgt zu sein. Franz reicht’s und ohne die anderen zu informieren, inseriert er um eine Zugehfrau. Als die ersten vermeintlichen Interessentinnen eintreffen, erwartet auch Karlheinz Besuch. Einer Frau vom medizinischen Dienst der Krankenkasse (Katharina Hauner) will er seine Pflegebedürftigkeit vorspielen. Michael (Alexander Stanko), der Neffe von Franz, hat eine Tierärztin (Rebecca Gahlmann) zur Erstversorgung seines kranken Hamsters ins Haus bestellt, was natürlich auch niemand weiß. So kommt es, wie es kommen muss: Verwechslungen am laufenden Band. Als ob das nicht genug wäre, tauchen unerwartet Luise’s Tochter Susanne (Anna Klinkenberg) und ihr Frischangetrauter Dieter (Sebastian Pritscher) sowie eine Dame von einem Begleitservice (Lisa Hohenester) in der WG auf und machen das Chaos perfekt.

An sechs Abenden begeisterten die Laiendarsteller der Theatergruppe ihr Publikum indem sie auf der geteilten Bühne in die unterschiedlichsten Rollen schlüpften. Die Komödie sorgte bei den Besuchern für reichlich Lacher und für so manchen Szenenapplaus. Nach der Premiere war es den Spielern eine besondere Freude, einen der Mitspieler mit einem kleinen Geschenk zu einem besonderen Jubiläum zu überraschen: Florian Richling stand diesesmal für seine zehnte Premiere auf der Bühne. Er ist Gründungsmitglied der Theatergruppe und war seitdem bei jeder Inszenierung mit dabei. Er hat nicht nur in den verschiedensten Rollen das Publikum begeistert, sondern schaffte es als Vorstand immer wieder die Gruppe zusammenzuhalten und zu motivieren. Dafür dankten ihm seine Mitspieler herzlich und feierten ihn nach der Vorstellung.

Die Akteure auf der Bühne wurden von einer aktiven „Catering-Gruppe“ des VdPj unterstützt, die das Publikum in den Pausen mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnten.